„Show me what you got!“

Antragssteller: Fabian Schefczik, Lennard Kroll, Edda Sommer, Annika Schürholz, Steffen Walter, Léon Beck, Karolina Januszkiewicz

 

Die Jungen Liberalen Ruhrgebiet fordern alle Hochschulen des Landes auf, das bisherige Bewerbungsverfahren für Studienplätze derart abzuändern, dass in Zukunft Eignungstests über die Vergabe entscheiden. 

 

Alternative 1: Es sollen alle Studienplätze über die Ergebnisse der Eignungstests vergeben werden.

 

Alternative 2: Es sollen 80% der Studienplätze über die Ergebnisse der Eignungstests vergeben werden. Zuvor legt die Hochschule die maximale Kapazität an StudentInnen für den entsprechenden Studiengang fest. Ausgehend vom NC der Bewerber wird eine x-fache Zahl zum Eignungstest eingeladen. X kann in diesem Fall auch gesetzlich vorgegeben werden. Die übrigen 20% sollen nach einem Verfahren der Wahl der jeweiligen Hochschule vergeben werden. 

 

Diese Eignungstests sollen für jeden Studiengang, der mit (Fach-)Hochschulreife studiert werden kann, von einer fachspezifischen Kommission zeitnah entwickelt werden und neben Fachkompetenzen auch generelle Fähigkeiten abfragen, welche für das gewählte Fach wichtig sind (Beispiele hierfür wären logisches Denken, räumliche Vorstellungskraft oder sprachliche Fähigkeiten). Dabei kann sowohl relevanter Schulstoff abgefragt werden als auch neuer Inhalt.

 

Begründete Sonderfälle sollen weiterhin im Rahmen von Einzelfallentscheidungen berücksichtigt werden können.

 

Begründung:

Jedes Jahr brechen etwa 40% der Studienanfänger ihr Studium ab, was neben persönlichem Frust auch immense Kosten für das Land zur Folge hat. Mit einer besseren Vorbereitung auf das entsprechende Fach, welche mit der Implementation eines Eignungstests einhergeht, kann den Studienanwärtern ein früherer Einblick in die Anforderungen und Inhalte des Faches gegeben werden, was zu einer geringeren Abbruchquote führen wird. Die Tests sollen primär zur Selbstorientierung und -einschätzung beisteuern.