Programmatischer Kreiskongress der Jungen Liberalen Bochum

Bochum, 13. September 2026 – Die Jungen Liberalen (JuLis) Bochum haben auf ihrem programmatischen Kreiskongress ein umfangreiches Reformpaket beschlossen und damit klare liberale Impulse für Bochum und Nordrhein‑Westfalen gesetzt. Die Delegierten diskutierten intensiv über die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft, moderne Formen der Rechts- und Kriminalpolitik sowie die Stärkung kommunaler Angebote. Die Beschlüsse bilden die Grundlage für die politische Arbeit der kommenden Monate.

Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Modernisierung der frühkindlichen Bildung. Die JuLis Bochum sprechen sich für realistischere Betreuungsschlüssel, flexiblere Betreuungszeiten und eine stärkere Entlastung pädagogischer Fachkräfte aus. Der entsprechende Antrag wurde von Max Brückner (25) eingebracht, der im kommenden Jahr für die FDP zur Landtagswahl hier in Bochum kandidieren wird. Die Delegierten betonten, dass eine moderne Kita‑Politik entscheidend für Chancengerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei.

Auch die Schulen sollen künftig mehr Freiräume erhalten. Die JuLis setzen sich dafür ein, dass Schulen stärker selbst über Unterrichtsgestaltung, digitale Lernmethoden und alternative Prüfungsformate entscheiden können. Ergänzend wurde beschlossen, finanzielle und ökonomische Bildung im Unterricht zu stärken, um Schüler besser auf Entscheidungen im Alltag vorzubereiten.

Besonders ausführlich diskutierten die Delegierten die Weiterentwicklung der kommunalen Bildungsinfrastruktur. Die JuLis fordern, die Öffnungszeiten der Stadtbibliothek und ihrer Zweigstellen deutlich flexibler zu gestalten. Insbesondere die Möglichkeit einer Sonntagsöffnung der Zentralbibliothek soll geprüft werden. Die Delegierten betonten, dass moderne Bildungsangebote nicht an starren Öffnungszeiten scheitern dürfen. Eine Bibliothek müsse ein Ort sein, der sich an den Lebensrealitäten von Schülern, Berufstätigen und Familien orientiert – und nicht umgekehrt.

Im Bereich der Rechts- und Kriminalpolitik beschlossen die JuLis Bochum ebenfalls ein Maßnahmenpaket, dass den Opferschutz stärkt, digitale Gewalt entschiedener bekämpft und strukturelle Benachteiligungen im Strafrecht stärker berücksichtigt. Die Delegierten fordern unter anderem, sexualisierte digitale Übergriffe wie Deepfakes klar strafrechtlich zu erfassen und Beratungs‑ sowie Schutzangebote für Betroffene auszubauen. Darüber hinaus soll die Prävention stärker in den Mittelpunkt rücken, um Gewalt und Übergriffe frühzeitig zu verhindern.

Auch die Hochschulpolitik wurde aufgegriffen: Die JuLis sprechen sich dafür aus, die deutschen Vorlesungszeiten stärker an internationale Standards anzupassen, um Studierenden den Austausch mit internationalen Universitäten zu erleichtern. Die Delegierten betonten, dass viele junge Menschen durch die derzeitigen Zeitstrukturen unnötig ausgebremst werden.

Personell wurde der Vorstand ebenfalls ergänzt: Marc Wenker wurde neu als Beisitzer in den Kreisvorstand gewählt und verstärkt das Team für die kommende Amtszeit.

Mit ihren neuen Beschlüssen gehen die JuLis Bochum nun selbstbewusst in die Vorbereitung des kommenden Landesparteitags. Der Kreisverband will die verabschiedeten Reformideen dort aktiv einbringen und die programmatische Ausrichtung der FDP in NRW mitgestalten. Die JuLis Bochum zeigen damit, dass sie bereit sind, moderne liberale Politik mit klaren Positionen und neuen Impulsen voranzubringen – in Bochum und darüber hinaus.

Du hast noch Fragen zu dieser Mitteilung? Dann wende dich gerne an unser Team für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit!

Jonas Textor

Stellv. Vorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Pressesprecher

Schüler

Aufgaben

  • Verwaltung der Webseite
  • Betreuung der Social-Media Accounts
  • Pressemitteilungen
  • Umsetzen des Corporate Design
  • Werbemittel-Design