„Was bin ich eigentlich wert?“

Antragssteller: Fabian Schefczik, Lennard Kroll, Edda Sommer, Annika Schürholz, Alexander Schnell, Marco Neblik, Liza Brachtendorf, Sophia Brachtendorf, Léon Beck

 

Deutschland ist eines der Länder mit der höchsten Steuer- und Sozialabgabenlast der Welt. Dies ist zwar vielen Arbeitnehmern bewusst, doch die genaue Höhe der Abgaben ist für viele nicht einfach genug einsehbar. Hierdurch werden die wahren Lohnkosten für den Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gegenüber verschleiert. Um die Akzeptanz gegenüber dem Unternehmertum sowie die Transparenz über die wahre Abgabenlast zu erhöhen, fordern die Jungen Liberalen Ruhrgebiet:

 

Alternative 1:

  • Eine klare und herausgehobene Darstellung des Bruttolohns inklusive der durch den Arbeitgeber zu entrichtender Abgaben auf der monatlichen Bezügemitteilung (oder vergleichbaren Lohnübersichten).
  • Eine Aufsummierung der jeweiligen Abgabenarten ohne Unterteilung in Arbeitgeber- oder Arbeitnehmeranteile. 
  • Ebenfalls soll die bisher nicht dargestellte gesetzliche Unfallversicherung mit ausgewiesen werden.

 

Alternative 2:

  • Die Abschaffung des Arbeitgeberanteils an den Sozialversicherungen bei automatischer Angleichung des Bruttolohns an die bisherigen Lohnkosten. Die Sozialversicherungspflicht bleibt erhalten.
  • Die Angleichung aller Steuer- und Abgabetabellen an die gestiegenen Bruttolöhne, sodass es zu keiner Mehrbelastung kommt.